München - Bei Migräne-Anttacken an Schlaganfall denken

Bei Migräne-Anttacken an Schlaganfall denken

Von: dpa
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München. Migränepatienten haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Das gelte insbesondere für Patientinnen mit Seh- oder Sprachstörungen, sogenannten Aura-Beschwerden, erklärt Prof. Martin Dichgans von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin.

Kämen weitere Risikofaktoren, wie Rauchen oder bei Frauen die Einnahme von Verhütungsmitteln hinzu, steigerten diese das Schlaganfall-Risiko noch.

Betroffene sollten daher aufmerksam sein. Treten bei einer Migräne plötzlich auch Kopf- und Gesichtsschmerzen auf, müsse auch an einen Schlaganfall gedacht werden, sagt Dichgans. „Auch wenn die Kopfschmerzen nach Medikamenten-Einnahme nicht abklingen und Symptome wie Lähmungserscheinungen, Artikulations- oder Sehstörungen länger als sonst bestehen bleiben, sollte man sich sicherheitshalber rasch in einer neurologischen Station untersuchen lassen.”

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