Bei entzündeten Nasennebenhöhlen viel trinken

Von: dapd
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Berlin. Lang anhaltender Schnupfen kann auf eine Entzündung der Nasennebenhöhlen hinweisen. Betroffene fühlen sich insgesamt schlapp, müssen nachts auch oft husten, die Nebenhöhlen sind druckempfindlich.

In einigen Fällen helfen dann nur Antibiotika, Linderung verschaffen können auch abschwellende Nasensprays und Schleimlöser. Auch viel trinken ist wichtig.

„Gerade in den kalten Monaten haben Krankheitserreger von Atemwegsinfektionen leichtes Spiel”, erklärt Joachim Wichmann, Vize-Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. „In den beheizten Räumen trocknet unter anderem die Nasenschleimhaut schnell aus und der natürliche Abwehrmechanismus ist gestört, Viren und Bakterien können sich rasch vermehren.”

Eine ausgeprägte Nasennebenhöhlenentzündung wird mit Antibiotika behandelt, um eine Ausbreitung der Infektion und eine Chronifizierung zu vermeiden. „Wenn eine akute Nasennebenhöhlenentzündung nicht richtig auskuriert wird, kann es immer wieder zu Beschwerden kommen”, warnt Wichmann.

Er empfiehlt weiterhin Medikamente auf pflanzlicher Basis sowie das Inhalieren mit Salzen oder ätherischen Ölen. „Wichtig ist es, viel zu trinken, am besten 1,5 bis 2 Liter am Tag. Wohltuend wirkt meist Hollundersaft, der kurz mit Zucker und Zimt aufgekocht wird”, rät er.

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