Bei anhaltenden Schlafstörungen immer zum Hausarzt

Von: dpa
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Berlin. Chronische Schlafstörungen wirken sich negativ auf die Gesundheit aus.

Das zeigt sich zum Beispiel bei einer sogenannten Schlafapnoe, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin: Durch die Atemaussetzer im Schlaf steige der Blutdruck stark an und erhöhe somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer anhaltende Schlafstörungen hat und sich auch tagsüber abgeschlagen fühlt, sollte deshalb seinen Hausarzt informieren.

Die nächtliche Schlafdauer hat auch Einfluss auf das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Wer weniger als fünf Stunden pro Nacht schläft, leidet öfter unter Diabetes, als Patienten mit einer Schlafdauer von fünf bis neun Stunden. Einen Zusammenhang gibt es laut der DGPPN auch zwischen Schlaf und Immunsystem: Patienten mit einer geringen Schlafdauer haben häufiger mit Infekten zu kämpfen.

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