Berlin - Auch rezeptfreie Medikamente schränken Fahrtüchtigkeit ein

Auch rezeptfreie Medikamente schränken Fahrtüchtigkeit ein

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Berlin. Auch rezeptfreie Medikamente können die Fahrtüchtigkeit einschränken. Am besten informieren sich Autofahrer in der Apotheke, welche Auswirkungen ein Mittel auf die Reaktionsfähigkeit haben kann, empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Für Arzneimittel gebe es im Gegensatz zu Alkohol keine Grenzwerte - Fahrer müssten dementsprechend selbst beurteilen, ob sie sich ans Steuer setzen. Auch das plötzliche Absetzen eines Medikaments könne riskant sein.

Arzneimittel, die am Auge angewendet werden, können der ABDA zufolge außerdem die Sicht beeinträchtigen. Autofahrer sollten grundsätzlich so lange mit dem Fahren warten, bis sie wieder klar sehen können. Augensalben und ölige Augentropfen verschlechtern die Sicht für längere Zeit. Sie sollten deshalb erst abends eingesetzt werden.
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