Asthmatiker brauchen Notfallplan für unterwegs

Von: dpa
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Asthma
Der Geschmacksverstärker Glutamat kann bei schwerem oder schlecht eingestelltem Asthma lebensbedrohliche Reaktionen hervorrufen. Foto: ddp

Werne. Asthmatiker sollten auf Reisen einen Notfallplan mit den wichtigsten Patientendaten und die richtigen Medikamente dabei haben.

Bei einem Asthmaanfall hilft der Plan nicht nur den Betroffenen - auch zufällig Dabeistehende wüssten damit, was sie tun können, erläutern die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne.

Gegen akute Atemnot helfe zum Beispiel eine Körperhaltung, die den Atem erleichtert: Besondere Atemtechniken machten das Luftholen dann trotzdem effektiv. Augenzeugen sollten den Asthmapatienten unterstützen, die richtigen Medikamente zur richtigen Zeit in der richtigen Dosierung einzunehmen. Je nach Ausmaß der Beschwerden gibt es laut DGP verschiedene Behandlungsstufen, die zum Beispiel Wartezeiten vor der nächsten Medikamenteneinnahme festlegen.

Ein Asthmaanfall macht sich den Lungenärzten zufolge zunächst meist durch Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit bemerkbar. Dann fällt das Ausatmen zunehmend schwerer, Atemnot kommt hinzu. Auch ein Enge-Gefühl in der Brust kommt vor.

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