Berlin - Arzneimittelausgaben klettern immer stärker

Arzneimittelausgaben klettern immer stärker

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Berlin. Der Anstieg der Arzneiausgaben hat sich trotz der Spargesetze beschleunigt.

Die niedergelassenen Ärzte haben im ersten Halbjahr Medikamente im Wert von 15,8 Milliarden Euro verordnet, berichtete die Techniker Krankenkasse am Freitag in Hamburg unter Berufung auf den Kassen-Spitzenverband.

Dies sind sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der unabhängige Arzneiverordnungs-Report hatte für 2008 ein Plus von 5,3 Prozent ausgewiesen.

In den ersten sechs Monaten bekam jeder gesetzlich Versicherte im Schnitt Arzneimittel für rund 225 Euro verschrieben - fast fünf Packungen pro Kopf.

Am höchsten war die Verordnungssumme in Mecklenburg-Vorpommern (278 Euro pro Kopf), Berlin (276 Euro), Hamburg (272 Euro), Sachsen-Anhalt (267) und Sachsen (262). Am sparsamsten wurde in Bayern verordnet (203 Euro pro Kopf), in Westfalen (212), Schleswig-Holstein (214) sowie im Rheinland und in Rheinland-Pfalz (217).
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