Aquabouncing trainiert gelenkschonend den ganzen Körper

Von: dapd
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Hamburg. Wer Lust auf eine neue Herausforderung im Wasser hat, findet sie neuerdings in vielen Schwimmbädern: Aquabouncing.

Das Trampolinspringen im Wasser kann in den dunklen Wintermonaten eine gute Alternative zu Sport im Freien sein. „Aquabouncing ist ein sehr intensives Ausdauer- und Koordinationstraining für den ganzen Körper”, sagt die Hamburger Fitnesstrainerin Carola Schlichting, die seit zwei Jahren Aquabouncing-Kurse leitet.

Das Springen unter Wasser verbinde optimal die Vorteile der gelenkschonenden Wasserymnastik mit denen des Trampolinspringens. „Das ist nämlich schon an Land für den Muskel- und Konditionsaufbau deutlich intensiver als zum Beispiel reines Lauftraining”, sagt Schlichting.

„Das Training auf einem Unterwasser-Trampolin eignet sich vor allem für absolute Wasser-Freaks”, meint sie. Denn beim Aquabouncing stehen die Sportler hüfttief im Wasser und springen auf einem wasser- und chlorbeständigen Trampolin auf und ab.

Eine Trainingseinheit dauert in der Regel 45 Minuten. Mit speziellen Übungen werde nicht nur die Kondition, sondern auch der Gleichgewichtssinn, die Koordination und die gesamte Motorik verbessert. Außerdem bringe das intensive Training das Herz-Kreislauf-System in Schwung und helfe beim Abnehmen.

„Eine Trainingseinheit kann schon sehr anstrengend werden”, sagt Schlichting. „Aber das Springen auf der unebenen Fläche trainiert auch sehr gut das Körpergefühl, weil ständig neu ausbalanciert und koordiniert werden muss.” Durch dieses Ausbalancieren halte man außerdem während des gesamten Trainings die Wirbelsäule aufrecht und trainiere so die Rückenmuskulatur. Auch Rumpf- und Bauchmuskulatur würden beansprucht - ein echtes Ganzkörpertraining also. Und ein schonendes Training noch dazu.

„Alle Sportarten, die im Wasser betrieben werden, sind gelenkschonend”, sagt Schlichting. Denn im Wasser müsse man etwa nur ein Zehntel seines Körpergewichts tragen. „Es ist daher immer gesund, im Wasser zu trainieren.” Wer sich für Aquabouncing entscheidet, sollte allerdings körperlich fit sein und am besten auch schon einmal einen Wassergymnastik-Kurs besucht haben, rät die Fitnesstrainerin.

Viele Übungen auf dem Trampolin, kommen aus dem Bereich der Aquafitness: Lauftechniken wie der Kniehebelauf, unterschiedliche Sprungübungen wie Scheren- oder Grätschsprung, Tempowechsel und Übungen, bei denen Arme und Beine koordiniert werden müssen. „Wer die Übungen schon kennt, dem fällt es dann auf dem Trampolin leichter, mitzuhalten”, sagt Schlichting. So komme dann auch der Spaß nicht zu kurz, denn der stehe beim Aquabouncing an erster Stelle.
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