Antiseptische Bäder helfen gegen Nagelbettentzündung

Von: dapd
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Laupheim. Unschön, schmerzhaft und störend - so lässt sich eine Nagelbettentzündung schnell umschreiben. „Die häufigste Ursache einer sogenannten Paronychie sind kleine Wunden im Nagelbett, durch die dann Keime eindringen”, sagt Madeleine Schunter, Dermatologin aus Laupheim.

Kleine Verletzungen am Nagel entstehen schnell beispielsweise durch eine kurze Unachtsamkeit bei der Nagelpflege oder auch durch intensive Hautreizungen.

„Wenn es an der entzündeten Stelle dann schmerzhaft pocht und weiß-gelbliche Eiterpusteln zu sehen sind, muss die Entzündung unbedingt ärztlich behandelt werden”, betont die Hautärztin. Andernfalls könne das Wachstum des Nagels gestört werden und im schlimmsten Falle sich der Nagel sogar gänzlich ablösen.

„Die allermeisten Nagelbettentzündungen gehen auf bakterielle Infekte zurück”, sagt Schunter. Sie seien mit antiseptischen Fuß- oder Handbädern und antiseptischen Wundsalben gut zu behandeln.

Es könne allerdings auch ein Hefepilz verantwortlich sein: „Gerade bei Menschen, die viel backen und kochen, kann es zu einer Pilzinfektion an den Fingernägeln kommen.” Die Symptome unterschieden sich nicht, die Behandlung aber sehr wohl. „Löst ein Hefepilz die Nagelbettentzündung aus, wird das mit einer nystatinhaltigen Salbe behandelt”, sagt Schunter.

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