Ätherische Öle greifen die wunde Schnupfennase an

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
Erkältung
Bei einer Erkältung gilt: „Man sollte nur Taschentücher ohne ätherische Öle verwenden, denn die Öle reizen die Nasenspitze zusätzlich”, sagt die Berliner Dermatologin Gertraud Kremer. Foto: dapd

Berlin. Rot, trocken und wund - so sieht die Nasenspitze in der Schnupfenzeit schnell aus und fühlt sich auch genauso an. Mit ein paar Tricks kann man seiner Nase etwas Gutes tun, wenn der Schnupfen kommt.

„Man sollte nur Taschentücher ohne ätherische Öle verwenden, denn die Öle reizen die Nasenspitze zusätzlich”, sagt die Berliner Dermatologin Gertraud Kremer. „Und rubbeln und reiben Sie nicht mit dem Taschentuch auf der Nase herum.” Mechanische Belastung greife die rote Nasenspitze nur noch mehr an. Vorsichtig schnauben und die Nase abtupfen sei viel angenehmer. Empfehlenswert sei außerdem eine sogenannte AI-Creme, eine Anti-Irritation-Creme, die den Juckreiz lindere und Hautrötungen mindere.

Viele Menschen inhalieren in der Erkältungszeit mit ätherischen Ölen wie Kampfer. „Was für die Bronchien sehr wohltuend ist, greift aber die Nasenhaut sehr stark an”, sagt Kemper. Seine Empfehlung: Mit Salzwasser zu inhalieren. „Wer auf die ätherischen Öle im heißen Wasser nicht verzichten möchte, der sollte die Nase vor dem Inhalieren von außen dick mit zinkhaltiger Salbe eincremen.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert