Aachener Beamtin muss künstliche Befruchtung selbst bezahlen

Von: dapd-nrw
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eizelle befruchtung
Mikroskopische Aufnahme einer menschlichen Eizelle, die in einem Speziallabor in Dresden zu Demonstrationszwecken injiziert wird (Foto von 2009). Einige Tausend Euro kann eine künstliche Befruchtung bei ungewollt kinderlosen Frauen kosten. Foto: dpa

Aachen. Beamtinnen über 40 haben auch dann keinen Anspruch auf Kostenübernahme für eine künstliche Befruchtung, wenn sie zum Zeitpunkt der Vorgespräche zur Behandlung erst 39 Jahre alt war.

Dies entschied das Verwaltungsgericht Aachen in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Die Klage einer 1970 geborenen verbeamteten Lehrerin, die vom Land die Übernahme der Kosten in Höhe von rund 1.500 Euro gefordert hatte, scheiterte damit.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Antrag der Lehrerin abgewiesen, weil gemäß den Beihilfevorschriften für Beamte ab Vollendung des 40. Lebensjahres einer Frau die Kosten für eine künstliche Befruchtung nicht mehr übernommen werden.

Dieser Einschätzung folgte auch das Verwaltungsgericht. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

(Aktenzeichen: Verwaltungsgericht Aachen 7 K 102/11)
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