Zinsen im Keller: Hohe Versprechen auf Risiko prüfen

Von: dpa
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Frankfurt/Main. Kunden bekommen bei der Bank derzeit nur wenig Zinsen für ihr Geld. Sie sollten sich deshalb aber besser nicht zu risikoreicheren Anlagen verleiten lassen.

„Es ist frustrierend, dass die Zinsen schon so lange im Keller sind. Deshalb sind viele Anleger jetzt wieder empfänglich für risikoreichere Bankprodukte”, sagte Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt. „Aber es gilt zu beachten: Jeder höhere Zins birgt ein höheres Risiko.” Wenn der Bankberater derzeit von 4 bis 7 Prozent oder noch mehr spricht, sollte das Risikoprofil des Produkts genauer erfragt werden.

Oder Anleger hüpfen von Top-Angebot zu Top-Angebot: Nach FMH-Angaben bekommen Bankkunden derzeit im Schnitt für ein dreimonatiges Festgeld gerade einmal 1,01 Prozent Zinsen. Wer allerdings das jeweilige Top-Angebot beim Tages- oder Festgeld wählt, kann es auf 2 bis 3 Prozent bringen. Dann müssen Sparer allerdings in Kauf nehmen, alle paar Monate das Konto zu wechseln und das Geld zu transferieren.

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