Aachen - Zahlen Sie weniger für Ihr Depot

Zahlen Sie weniger für Ihr Depot

Von: Thomas Brummer
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Feierlaune an den Börsen hält an. Experten sehen kein Ende dieser Party. Zahlen Sie nicht länger horrende Depotgebühren, aber Vorsicht: Es gibt Unterschiede.

Beinahe wöchentlich ist von einem neuen Allzeithoch des deutschen Aktienindex Dax die Rede. Glaubt man den landläufigen Experteneinschätzungen, ist ein Ende noch nicht in Sicht. Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, sieht reichlich Gründe: "Sparern wurde eine Anlageklasse geklaut. Staatspapiere und andere Anleihen bieten kaum noch Zinsen. Außerdem zeigt sich die Weltwirtschaft sehr stabil und der schwache Euro spielt den Exportunternehmen in die Karten. Hinzu kommen die Dividenden, die Aktien als Geldanlage ebenfalls attraktiv machen. Mein Credo lautet deshalb: Mut zur Aktie."

Neben den 8,4 Millionen Bürgern in Deutschland, die laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) am Aktienmarkt engagiert sind, gibt es ein paar weitere große Gewinner: Die Fondsgesellschaften. Die andauernde Aufwärtsentwicklung beim Deutschen Aktienindex sorgt dafür, dass mehr und mehr Anleger auf den fahrenden Börsenzug aufspringen und in Fonds investieren - trotz diverser Krisenthemen wie Griechenland und Ukraine, sagt Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. Wenn Sie in Aktien oder Fonds investieren möchten, ist der erste Schritt, ein Depot zu wählen, dass wirklich zu Ihnen passt. Drei Anlegertypen im Vergleich:

Der Fonds-, ETFs- und Sparpläne-Liebhaber

Liebhaber von Fonds und sogenannten ETFs, die Indizes wie den Dax nachbilden, kommen derzeit bei Comdirect und ING-Diba gut weg. Hier gibt es etliche Fonds zum Nulltarif. Wer einen nachhaltigen Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen anstrebt, ist mit der DAB Bank gut beraten. Hier gibt es einige Produkte gebührenfrei. Positiv: Diese drei Banken bieten auch weitere Dienste, wie Giro-, Tages- und Festgeld-Konten an.

Der Sparsame

Wer die reinen Kosten vergleicht, stößt schnell auf Banx Brokerage. Wem ein Wertpapierdepot genügt, kommt hier besonders günstig weg. Ein Wertpapierkauf im Volumen von zum Beispiel 2.000 Euro kostet schlappe 3,90 Euro. Klassische Filialbanken verlangen ein Vielfaches. Wie schaffen es die Düsseldorfer, so preiswert zu sein? "Um solch eine Politik seitens Banx Brokerage fortführen zu können, sind wir als Unternehmen darauf ausgerichtet, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten und durch eine passive Außendarstellung nicht zu erhöhen. Wie Sie wissen, werden bei den meisten Unternehmen alle Kosten- sprich Marketing, Personal usw. auf den Kunden umgelegt", antwortet Banx-Geschäftsführer Eugen Beisel auf diese Frage. Allerdings suchen Kunden nach Tagesgeld oder Sparplänen vergeblich.

Der Zocker

Wer sehr aktiv am Börsengeschehen mitmischt und viele Käufe und Verkäufe tätigt, für den ist ein Depot bei der Benk Bank eine Überlegung wert. Benk bietet, ähnlich wie im Mobilfunk üblich, eine Flatrate - also eine Pauschalrate - an.

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