Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?

Von: vo
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Berlin. Wir brauchen ihn alle und zwar täglich, den Strom, aber das Thema Strompreis und wie setzt er sich zusammen - da scheiden sich oftmals die Geister. Ohnehin sind Diskussionen rund um Energie und das Einsparen wertvollen Potentials, erneuerbare Energien und Stromfresser ein heißes Eisen.

Niemand denkt darüber nach, wie viel es kostet, das Smartphone aufzuladen oder den Laptop im Stand-By-Modus zu belassen. Brisant wird die Frage, wie teuer ist Strom eigentlich, wenn die Abrechnung ins Haus flattert. Nackte Zahlen, harte Fakten, die jeder kostenbewusste Bundesbürger genauer hinterfragen möchte. Schließlich geht es um Geld.

Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?

Die Zusammensetzung des Strompreises besteht aus mehreren Komponenten. Zum einen schlagen die Kosten für die eigentliche Stromerzeugung sowie der Transport und der Vertrieb zu Buche, zum anderen werden auch die Kosten für die Nutzung des Netzes draufgeschlagen.

Die dritte Komponente bei der Zusammensetzung des Strompreises sind - wie bereits erwartet - Steuern sowie Abgaben. Die Preise werden nach Kilowattstunden berechnet und unterliegen genau einsehbaren Tarifen, die üblichen Schwankungen ausgesetzt sind.

Mittlerweile gibt es verschiedenste Lieferanten für Strom, die ihre eigenen Angebote und Tarife haben, sodass es sich durchaus lohnt, einen Quervergleich zu machen, bevor man tatsächlich den bisherigen Anbieter wechselt.

Bei der Zusammensetzung des Strompreises spielen auch etwaige Produktionskosten sowie die Beschaffung diverser Rohstoffe eine wichtige Rolle. Diesen Einblick haben Konsumenten nicht, denn sie bekommen lediglich eine Abrechnung, die oftmals zu Unverständnis und Verärgerung führt.

Dabei sind diese Faktoren bereits ein gutes Viertel der Gesamtkosten, die der Haushaltsstrompreis beträgt. Nachfrage und Angebote sind hier entscheidend, denn Strom ist eine begehrte Handelsware. Strombörsen in Wien, Paris oder Leipzig oder der Großhandel beeinflussen die Preise.

Bedeutung der Netznutzung

Ohne Stromleitung ist es nicht möglich, Strom zu beziehen. Der Netzzugang, aber auch die Netzentgelte für die ungefähr 1,9 Millionen Kilometer an Stromnetz in Deutschland, werden von den Netzbetreibern an die Stromanbieter als Gebühr in Rechnung gestellt.

Letztendlich werden diese Gebühren dann an die Endverbraucher umgeschlagen. Mit diesen Gebühren werden auch Investitionen für Instandhaltung sowie für den Aufbau dieser Netze finanziert. So wird die Stabilität und Sicherheit für die Versorgung mit Strom gewährleistet.

Die Versorgungssicherheit ist ein wesentlicher Aspekt, denn Strom wird nicht nur für die Versorgung daheim unersetzlich, sondern wird auch im Bereich einer medizinischen Versorgung, für die Aufrechterhaltung von Dienstleistungseinrichtungen wie Banken oder Tankstellen oder dem Verkehrssystem generell dringend benötigt.

Dafür bedarf es einem stark ausgebauten, aber auch zuverlässigen Stromnetz, das genügend Kapazitäten für die Produktion von Strom bereit hält. Größere Stromausfälle sind dank des hervorragend ausgebauten Stromnetzes in Deutschland mittlerweile sehr selten.

Steuern und Abgaben

Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt, das Energieversorgungsunternehmen an Gemeinden zahlen, die ihnen im Gegenzug das Recht für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen auf öffentlichen Wegen einräumen. Die Konzessionsabgabe ist ebenfalls ein Bestandteil des Strompreises und wird demzufolge wie die Gebühren der Netznutzung auf den Endverbraucher umgelegt.

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