Köln/Berlin - Wohnungsbrände durch Elektrogeräte vermeiden

Wohnungsbrände durch Elektrogeräte vermeiden

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Köln/Berlin. Defekte und falsch angeschlossene Elektrogeräte verursachen oft Wohnungsbrände. Die Brandgefahr durch sie werde unterschätzt, warnt der TÜV Rheinland in Köln. Er rät, nur Geräte mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu kaufen. Vor allem Kurzschlüsse können Brände verursachen.

Deshalb sollten die Anschlusskabel von Elektrogeräten regelmäßig auf Schäden an der Isolierung überprüft werden. Gefährlich sei auch unbeaufsichtigter Dauerbetrieb. Bei defekten Geräte sollte sofort der Stecker gezogen werden. Die Reparatur übernimmt besser ein Fachmann.

Der TÜV Rheinland warnt darüber hinaus davor, viele leistungsstarke Geräte an eine Mehrfachsteckdose anzuschließen. Der hohe Stromfluss erzeuge Wärme, die Stromleitungen könnten überhitzen und einen Schwelbrand auslösen. Verbraucher sollten deshalb die maximale Anschlussleistung der Mehrfachstecker einhalten.

Um die Brandgefahr weiter zu verringern, sollte ein Sicherheitsabstand zwischen leicht entflammbaren Gegenständen wie Zeitschriften und elektrischen Wärmegeräten beachtet werden. In Deutschland ereignen sich pro Jahr rund 200.000 Wohnungsbrände. Im Jahr 2008 entstanden dabei laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer in Berlin Schäden in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro.
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