Winterschlussverkauf: Tipps, um die richtigen Schnäppchen zu finden

Von: eo
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Berlin. Wenn das Ende des Winters naht, locken attraktive Rabattaktionen tausende Schnäppchenjäger in die Läden. Um Platz für die Frühjahrsmode zu schaffen, werben Geschäfte mit Vergünstigungen bis zu 70 Prozent.

Doch handelt es sich bei den ausgeschilderten Waren wirklich um Sonderangebote, wie es die roten Schilder mit den Prozentzeichen versprechen? Oder ist es besser, auf ein paar Dinge zu achten, damit sich das Schnäppchen hinterher nicht als Fehlkauf herausstellt?

Wann sich die Schnäppchenjagd lohnt

Auch wenn der Schlussverkauf seit 2004 nicht mehr gesetzlich geregelt ist, koordiniert der Handelsverband Deutschland die jährlich stattfindende, freiwillige Rabattaktion. Ende Januar (immer der letzte Montag) beginnen textile Einzelhändler damit, aussortierte Winterkleidung gegen neue Ware zu tauschen und ihre Lager zu leeren.

Besonders Marken- und Designerkleidung wird in diesem Zeitraum (2 Wochen) stark reduziert. Online-Shops wie C&A, Amazon oder mister*lady beginnen stattdessen immer etwas früher mit ihren Winter-Sales – meist bereits im Dezember.

Mit diesen Tipps bares Geld sparen

Winterkleidung wie Jacken oder Schuhe und warme Accessoires, die Ende des Jahres noch zu teuer waren, werden Anfang des Jahres stark reduziert. Da der Winter bisher recht mild war, sind die Lager noch gut gefüllt und versprechen eine große Auswahl beim Schlussverkauf. Doch nicht immer ist das reduzierte Angebot wirklich so preiswert. Auf was müssen Schnäppchenjäger also achten?

a) Nicht auf Lockangebote hereinfallen

Auch wenn das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vorsieht, dass ausgeschilderte Ware mindestens zwei Tage vorrätig sein muss, ist diese oft noch am selben Tag ausverkauft. Diese sogenannten Lockangebote sind zwar verboten, erhöhen aber die Verkaufszahlen der Geschäfte. Notfalls sollten sich Kunden an den Geschäftsführer wenden, damit die Ware entweder nachbestellt oder aus dem Lager geholt wird.

b) Den eigenen Bedarf ermitteln

Ob Frau oder Mann – jeder freut sich über einen günstigen Einkauf. Trotzdem muss man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, ob die eingekauften Angebote wirklich notwendig sind, damit sie nicht als „Schrankleichen“ im Kleiderschrank verschwinden. Welche warmen Artikel werden wirklich benötigt und kann die Winterkleidung auch im kommenden Jahr noch getragen werden?

Es bietet sich daher an, auf Klassiker zurückzugreifen. Warme Jeans, schlichte Pullover oder Alltags-Blazer können je nach Wunsch problemlos mit anderen Kleidungsstücken kombiniert werden, ohne aus der Mode zu kommen. Auch eine Budgetgrenze kann hilfreich sein, wenn man sich ins Schnäppchengetümmel stürzt.

c) Angebotene Waren vergleichen

Nicht immer ist das Sonderangebot wirklich ein Schnäppchen. Grundsätzlich ist es verboten, Ware zu reduzieren, die vorher von den Geschäften erhöht wurde. Dennoch orientieren sich Händler an der unverbindlichen Preisempfehlung und locken mit niedrigeren Preisen als von den Herstellern veranschlagt.

Was Schnäppchenjäger aber wissen sollten: Der Einzelhandel ist in den meisten Fällen immer unter der Preisempfehlung. Es lohnt sich also, auch die Preisempfehlungen vorher im Internet oder vor Ort durch Apps zu vergleichen. Diverse Vergleichs-Portale im Internet machen es möglich. Es gibt auch Unterschiede zwischen den im Laden ausgeschriebenen Kleidungsstücken und den im Online-Shop erhältlichen Waren.

Oft ist der Einkauf online günstiger als im stationären Handel, da Versand- und Filialpreise unterschiedlich sind. Kunden können Händler daher auch auf die Preise im Internet ansprechen und versuchen, den Preis herunterzuhandeln.

d) Umtauschregeln beachten

Meist sind Schnäppchen vom Umtausch ausgeschlossen. Eine Reklamation ist nicht nur abhängig von der Kulanz des Händlers, sondern auch nur dann möglich, wenn im Nachhinein Mängel an der Ware festgestellt werden. Aber aufgepasst: Ist der Artikel genau aus diesem Grund reduziert, also wegen Mängeln oder Verschmutzungen, ist eine Rückgabe nicht möglich. Bestenfalls klärt man im Vorfeld die Rückgabebestimmungen mit den Geschäften ab.

Im Gegensatz zum stationären Handel können erworbene Artikel aus einem Online-Shop innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt ohne Angabe von Gründen zurückgesendet werden. Was viele Kunden nicht wissen: Händler haben bei Kleidung eine zweijährige Gewährleistungspflicht, in der sie fehlerhafte Ware ersetzen oder reparieren müssen.

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