Windrad im Garten sollte alles andere überragen

Von: dpa
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Düsseldorf. Wer im Garten ein Windrad zur Stromerzeugung aufstellen will, sollte den Standort so wählen, dass der Wind die Anlage uneingeschränkt erreicht.

Der Wind sollte den Rotor aus allen Richtungen erfassen können und die Anlage alle benachbarten Hindernisse überragen, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Daneben sollte man vor dem Bau klären, wie viel Lärm die gewünschte Anlage macht. In einigen Ländern benötigen Windräder eine Baugenehmigung - in Nordrhein-Westfalen etwa muss laut Verbraucherzentrale im Genehmigungsverfahren eine rechnerische Vorhersage der zu erwartenden Schallimmissionen vorgelegt werden.

Besonders lohnen sich Windanlagen natürlich, wo der Wind kräftig bläst: „Bereits die doppelte Windgeschwindigkeit steigert den Energiegewinn um das Achtfache”, rechnet die Verbraucherzentrale vor. Orientierung über die örtliche, durchschnittliche Windestärke geben etwa die im Internet frei zugänglichen Windkarten des Deutschen Wetterdienstes.

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