Aachen - Wie Sie von der Privat-Rente mehr haben

Wie Sie von der Privat-Rente mehr haben

Von: Peter Weißenberg
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wer eine betriebliche Altersvorsorge hat, muss diese versteuern und Abgaben aufwenden. Das gilt jedoch nicht für alle Rentner gleichermaßen.

Wer geschickt ist, fängt bereits jung an, für das Alter vorzusorgen. Dabei sollte jedem aber bewusst sein, dass die Zusatzrente im Alter zu versteuern ist. Daneben sind gegebenenfalls noch Abgaben abzudrücken. Hier gibt es Optimierungsmöglichkeiten: Die private Rente kann zu Beispiel mit einer entsprechenden Krankenversicherung erweitert werden.

Die staatliche Rente allein wird wohl kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können. Der Staat lässt Arbeitnehmer dennoch nicht im Regen stehen. So kann man bis zu vier Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung überweisen. Sämtliche Einzahlungen bis 2.784 Euro bleiben in der Einzahlphase steuerfrei und auch Sozialabgaben fallen nicht an. Viele Rentner erleben dann ihr blaues Wunder -; nämlich, wenn der Staat plötzlich Geld möchte. Neben der Besteuerung werden auch noch Krankenversicherungsbeiträge fällig.

Gesetzliche Krankenversicherung kann teuer werden

Bereits seit Anfang 2004 müssen alle gesetzlich krankenversicherten Rentner Krankenkassenbeiträge auf alle Versorgungsbezüge bezahlen. Hierzu zählen auch Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Gerade für pflichtversicherte Rentner bedeutet dies eine massive Leistungseinschränkung, sagt Versicherungsberater Thorsten Rudnik.

Wichtig: Wer privat krankenversichert ist, umgeht die Abzüge. Andernfalls gilt es zu beachten, dass auf Rentenzahlungen aus der bAV Krankenkassenbeiträge fällig werden. Bei einmaligen Auszahlungen sei die Lage komplizierter, so Rudnik. Dabei gelte grundsätzlich folgendes: Bei der Auszahlung einer Direktversicherung wird die Gesamtsumme auf einen Zehn-Jahres-Zeitraum umgelegt, die Einmalzahlung also auf 120 Monate verteilt.

Rendite ist gefragt

Gesetzlichversicherte können dagegen wenig tun. Das spricht jedoch nicht gegen die betriebliche Altersvorsorge als solche. Es ist vielmehr besonders wichtig, dass Arbeitnehmer einen renditeträchtigen Vertrag abschließen.

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