Wechsel in private Krankenversicherung gut überlegen

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Nur am Anfang preiswert: Viele private Krankenkassen werben mit Lockangeboten. Foto: dpa

Berlin. Gesetzlich Versicherte sollten sich nach Angaben von Experten einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) gut überlegen. Viele Privatkassen würden mit Lockangeboten um Kunden werben, erklärt Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Die Beiträge seien aber nur am Anfang niedrig. Je älter der Versicherte wird, desto teurer werde auch die Krankenversicherung.

Seit Beginn des Jahres 2011 können Versicherte leichter von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die PKV wechseln. Die Jahresverdienstgrenze wurde von 49.950 Euro auf 49.500 Euro brutto gesenkt, und die Wartezeit beträgt statt drei Jahre nur noch ein Jahr.

Vor einem Wechsel sollten sich Versicherte aber überlegen, ob sie auch künftig sicher über ein hohes Einkommen verfügen, sagte Kranich. Auch die Familienplanung spiele eine große Rolle, denn in der PKV müsse jedes Familienmitglied eine eigene Police haben.
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