Was Verbraucher über Restschuldversicherungen wissen müssen

Von: dapd
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Berlin. Wer eine Restschuldversicherung abschließt, um Baukredite in einem Todesfall abzusichern, muss beim teuersten Anbieter doppelt so viel zahlen beim günstigsten. Die Stiftung Warentest hat in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest” 42 Angebote von 22 Versicherern geprüft.

Die Stiftung Warentest hat in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest” 42 Angebote von 22 Versicherern geprüft. Im Modellfall muss ein 35-jähriger Mann für ein 100.000-Euro-Darlehen, das über 20 Jahre läuft, im günstigsten Fall 800 Euro und im teuersten 1.700 Euro zahlen.

Während die Todesfallabsicherung sehr wichtig ist, sind Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit oft wenig sinnvoll. Viele Policen enthalten zahlreiche Haken, so dass sie im Ernstfall gar nicht helfen. So gibt es zum Beispiel Warte- oder Karenzzeiten, oder die Auszahlungsdauer ist zeitlich begrenzt. Zudem sind die Policen im Vergleich recht teuer.
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