Vorsicht bei teuren Elterngeldratgebern

Von: ddp
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Berlin. Gute Information ist bei der Beantragung von Sozialleistungen oft Geld wert. Dies gilt auch für das Elterngeld.

Bei teuren Ratgebern, die geldwerte Tipps für die Beantragung versprechen, sollte man aber vorsichtig sein. So finden sich etwa bei einer Google-Suche häufig Anzeigen des „Elterngeldreports für selbstständige Unternehmer”. Der kostet über 100 Euro und verspricht 15 Tricks, wie man sein Elterngeld erhöhen kann.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber: Ein Viertel des Ratgebers besteht aus dem Gesetzestext, der frei im Internet zugänglich ist, ein weiterer Teil aus einer Sammlung von Adressen, die ebenfalls frei zugänglich sind, etwa auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums. Von den angeblichen Tipps bewegen sich viele am Rande des Gestaltungsmissbrauchs. Hier droht also Ärger mit der Elterngeldstelle, die im Zweifelsfall gegen den Antragsteller entscheiden könnte.
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