Tipps bei bevorstehender Arbeitslosigkeit

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Arbeitnehmer müssen nach einer Kündigung etliche Fristen und Regeln beachten, um Sperrzeiten und andere finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Die „Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen” hält für Betroffene wertvolle Tipps für den Umgang mit der Arbeitsagentur bereit.

Unter der Adresse http://www.erwerbslos.de sind mehrere Dateien im Pdf-Format abrufbar, die unter anderem Anspruchsvoraussetzungen erläutern und beim Antrag auf Arbeitslosengeld I (ALG I) helfen.

So sollten ältere Arbeitslose prüfen, ob sie durch einen späteren Beginn der Arbeitslosengeldzahlung die Anspruchsdauer insgesamt verlängern können. Denn ab 50 gibt es Arbeitslosengeld für 15 Monate statt für 12 Monate. Mit dem 55. Geburtstag verlängert sich die Anspruchsdauer auf 18 Monate, mit dem 58. Geburtstag gibt es das Arbeitslosengeld für 24 Monate.

Es kann sich also lohnen, den Beginn des Arbeitslosengeldbezugs um einige Tage oder Wochen zu verschieben. Das ist auch erlaubt. Aber Achtung: Die beitragsfreie Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung endet vier Wochen nach dem letzten Beschäftigungstag. Schließt sich der Arbeitslosengeldbezug nicht unmittelbar an, müssen Arbeitslose für ihre Krankenversicherung vorübergehend selbst aufkommen.

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