Studie: Ein Bildungsjahr bringt fünf Prozent mehr Einkommen

Von: dapd
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Nürnberg. Jedes Jahr, das in Schule, Ausbildung oder Studium investiert wird, lässt das spätere Einkommen um fünf Prozent steigen. Das jedenfalls ermittelten Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.

Ein Beschäftigter, der 16 Jahre in seine Bildung investiert habe, könne im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen erwarten als jemand, der das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen habe. Dabei handele es sich allerdings nur um rechnerische Durchschnittswerte: „Bummelstudenten” verdienten nicht mehr als andere Studierende. Das Gleiche gelte für „Sitzenbleiber”, die ein Jahr länger für den Schulabschluss benötigten als ihre Mitschüler.

Die Berechnungen des IAB beziehen sich den Angaben zufolge auf das Einkommen während des gesamten Erwerbslebens. Sie berücksichtigen nicht nur die Bruttolöhne, sondern auch das Steuer- und Abgabensystem, die durchschnittliche Erwerbsbeteiligung im Lebensverlauf unter Berücksichtigung von Arbeitslosigkeit und Familienpausen sowie staatliche Leistungen wie Arbeitslosenunterstützung und Elterngeld.
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