Sparbriefe: Bei Nachrangabrede droht Anlegern Totalverlust

Von: ddp
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Schondorf. In turbulenten Börsenzeiten sind festverzinsliche Klassiker wie der Sparbrief wieder stärker gefragt.

Allerdings sollten Anleger die Angebote genau prüfen, wie das Wirtschaftsportal biallo.de berichtet.

Denn immer mehr Institute koppeln den Abschluss ihrer Sparbriefe dem Bericht zufolge an eine sogenannte Nachrangabrede. Mit ihr verzichtet der Anleger im Insolvenzfall auf Zahlungen aus dem Einlagensicherungstopf - und geht im schlimmsten Fall leer aus.

Dabei sind die Angebote der Mitbewerber ohne Nachrangabrede nicht unbedingt zinsschwächer als die mit der gefährlichen Einschränkung. Bei überregionalen Top-Anbietern, wie der Debeka Bausparkasse oder der Audi-Bank direct erhalten Anleger 3,90 beziehungsweise 3,75 Prozent Zinsen und damit nur ein bisschen weniger als mit der risikosteigernden Nachrangigkeitsklausel.
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