So klappt es schneller mit der Großstadt-Mietwohnung

Von: Thomas Brummer
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Mietvertrag
Mieterinteressenten in Großstädten haben es auf eigene Faust oft schwer. Foto: Armin Weigel/dpa

Aachen. Mieterinteressenten in Berlin, Hamburg oder München haben es schwer. Doch mit diesem Trick klappt es meist relativ schnell: Wer in den vergangenen Jahren in einer Großstadt auf der Suche nach einer Mietwohnung war, kennt den üblichen Ablauf: An erster Stelle steht das Durchforsten der einschlägigen Portale.

Scheint etwas einigermaßen zu passen, gilt es einen Termin zu vereinbaren. Der wirklich unangenehme Teil kommt aber erst jetzt: In der Wohnung ist man natürlich nie alleine. Die Konkurrenz ist bereits in der Wohnung und buhlt um die Gunst des Vermieters oder Maklers.

Häufig kann sich der Vermieter dann aus einem Pool von mehr als 50 Leuten den geeignetsten Kandidaten aussuchen. Dummerweise ist fast immer einer dabei, der mehr verdient oder sich schlicht besser verkaufen kann - und wieder geht man leer aus.

Mieter können das Bestellerprinzip für sich nutzen

Das im Sommer 2015 eingeführte Bestellerprinzip besagt: Wer bei einer Mietimmobilie den Makler beauftragt, muss für ihn zahlen. In der Praxis bedeutet das, dass in der Regel der Vermieter für den Makler aufkommt. Aber wussten Sie, dass auch Mieter einen Makler einschalten können?

Mieter, die vom Bestellerprinzip Gebrauch machen, können sich einen enormen Vorteil verschaffen. „Mietinteressenten, die einen Suchauftrag beim Makler stellen, können auf direktem Weg zu ihrer Wunschimmobilie kommen, ganz ohne einer Schar von Mitbewerbern“, sagt Robin Veigl von Veigl Immobilien aus Gröbenzell bei München.

Darum kann es für Mieter sinnvoll sein, einen Makler einzuschalten

Der Clou: Stellt ein Mietinteressent einen Auftrag bei einem Makler, vermittelt dieser exklusiv für den künftigen Mieter. Und sogar der Eigentümer hat dabei einen großen Vorteil: Er bekommt kostenlos einen neuen Mieter vermittelt. Denn der Makler prüft für den Eigentümer bereits die Bonität des potentiellen Mieters. Entstehen sofort Kosten für Mieter?

Nein, Maklergebühren werden für den Mieter erst bei erfolgreicher Vermittlung fällig - in der Regel zwei Nettokaltmieten. Der Immobilienmakler hat auch ein Interesse, Sie als Mieter in die Wunschwohnung zu bekommen, schließlich lohnt es sich auch für ihn.

Fazit: Der Service kostet zwar etwas, aber in Städten mit angespannten Wohnungsmarkt kann es durchaus sinnvoll sein. Übrigens: Ein Mietinteressent kann auch bei mehreren Immobilienmaklern einen Suchauftrag stellen, schließlich zahlt er nur bei erfolgreichem Abschluss.

 

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