Aachen - So finden Sie das passende Darlehen

So finden Sie das passende Darlehen

Von: Max Geißler
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Soll die Immobilie energetisch saniert, der Dachboden ausgebaut oder nur ein wenig renoviert werden? Je nach Vorhaben eignen sich unterschiedliche Kredittypen. Foto: dpa

Aachen. Soll die Immobilie energetisch saniert, der Dachboden ausgebaut oder nur ein wenig renoviert werden? Je nach Vorhaben eignen sich unterschiedliche Kredittypen.

Etwa 80 Prozent weniger Energie benötigen gut gedämmte Immobilen im Vergleich zu ungedämmten. Viele Immobilienbesitzer investieren deshalb in die energetische Sanierung ihres Gebäudes. Besonders bei älteren Häusern kann eine passgenaue, energieeffiziente Sanierung die Verbrauchskosten deutlich minimieren, sagt Michiel Goris, Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp.

Neben der Dämmung von Dach und Fassade können auch neue Fenster und Türen oder eine neue Heizung massiv Energie einsparen. Je nach Sanierungsaufwand variieren die Kosten.

KfW-Darlehen für energetische Sanierung

Finanzielle Unterstützung erhalten Immobilienbesitzer durch die KfW-Förderbank. Zinsverbilligte Darlehen können sie erhalten, wenn sie ihre Immobilie zu einem KfW-Effizienzhaus aufrüsten (Programm 151) oder einzelne umweltfreundliche Modernisierungsmaßnahmen durchführen lassen (Programm 152).

Bis zu 75.000 Euro Kredit gibt es für eine Komplettsanierung. Für Einzelmaßnahmen vergibt die Förderbank bis zu 50.000 Euro. Immobilienbesitzer profitieren von Zinssätzen ab 1,0 Prozent effektivem Jahreszins und mehr als 13.000 Euro Tilgungszuschuss. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen bestimmte Forderungen der KfW erfüllen und das Einsparpotential von Experten ermittelt wird, sagt Goris. Wer größere Sanierungsmaßnahmen durchführen möchte, für den sind KfW-Darlehen wegen der niedrigen Zinssätze erste Wahl. Ohne Hausbank läuft allerdings nichts. Denn beantragen können Eigenheimbesitzer die Kredite nicht direkt, sondern nur über eine Geschäftsbank.

Hypothekendarlehen für größere Maßnahmen am abbezahlten Eigenheim

Ist das Eigenheim bereits abbezahlt, können Besitzer dieses für eine Modernisierung erneut beleihen. Solche Finanzierungen setzen jedoch eine weitgehend schuldenfreie Immobilie voraus und erfordern einen Grundbucheintrag, sagt der Kreditexperte. Dies koste Zeit und verursache Notarkosten. Deshalb lohnen sich klassische Hypothekendarlehen erst ab einem Finanzierungsbedarf von mehr als 30.000 Euro. Für mittlere bis größere Modernisierungen ab 30.000 Euro seien solche Beleihungen jedoch meist lohnenswert, da die Kreditzinsen immer noch sehr niedrig sind.

Viele Banken und Versicherungen bieten Modernisierungsdarlehen ab zwei Prozent Sollzins -; beispielsweise die HUK Coburg, Allianz Versicherung, PSD Bank Rhein-Ruhr, Dortmunder Volksbank und SKG Bank.

Ratenkredit für kleinere Investitionen

Sind nur kleine Einzelmaßnahmen geplant, wie etwa eine neue Haustür oder ein neuer Brennwertkessel, können Ratenkredite die erste Wahl sein. Sie sind aktuell bereits für unter fünf Prozent Effektivzins erhältlich -; beispielsweise bei der DKB Bank, Oyak Anker Bank, Norisbank oder Postbank. Bei der Santander Consumer Bank gibt es Kleinkredite bis 5.000 Euro schon ab 2,99 Prozent Effektivzins. Ratenkredite sind zwar teurer als KfW-Darlehen, aber dafür müssen Kreditnehmer kaum Auflagen nachkommen. Viele Ratenkredite können zudem flexibel zurückgezahlt werden. Ein Grundbucheintrag ist nicht nötig. Neben Immobilienbesitzern können auch Vermieter mit Ratenkrediten ihr Zuhause verschönern.

Tipp:

Bei der Debeka erhalten Kunden eine Kombination aus Vorfinanzierung und Bausparvertrag, mit der sich kleine Investitionssummen ab 5.000 Euro kostengünstig finanzieren lassen.

 

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