München - Sichere Fahrt: Der Weg zur günstigsten Verkehrsrechtsschutzversicherung

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Sichere Fahrt: Der Weg zur günstigsten Verkehrsrechtsschutzversicherung

Von: Oliver Mest, ddp
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Wenn es kracht, gibt es oft Ärger - eine Rechtsschutzversicherung ist zwar nicht zwingend notwendig, in solchen Fällen aber meistens hilfreich. Foto: dpa

München. Tagein, tagaus kracht es tausende Male auf Deutschlands Straßen. Und selten ist klar, welcher Autofahrer Schuld hat und zahlen muss. Häufig landen die Beteiligten vor Gericht und müssen dort ihre Ansprüche durchsetzen.

Ein nicht gerade günstiges Unterfangen. Sinnvoll ist dann eine Rechtsschutzversicherung, die die entstandenen Kosten erstattet. Sie hilft, wenn Schadensersatzansprüche durchgesetzt werden sollen. Sie zahlt auch, wenn Bußgeldbescheide angefochten werden müssen und sie unterstützt, wenn beim Kauf eines Wagens etwas schiefgelaufen ist und der Vertrag rückgängig gemacht werden soll.

Bevor der Vertrag unterschrieben wird, sollten Interessenten sich allerdings über einiges klar werden. Denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich zu versichern. Zum einen kann man sich selber beim Autofahren zu versichern - die Police gilt dann für den Versicherten persönlich, egal, mit welchem Auto er fährt.

Diese Versicherung gibt es übrigens meistens im Paket - zusammen mit einer Rechtsschutzversicherung, die auch bei einer Kündigung im Job, bei Ärger mit dem Vermieter oder bei Stress mit dem Nachbarn schützt. Die Frage ist allerdings, ob die anderen Versicherungen wirklich notwendig sind.

Alternativ ist aber auch der Fahrzeugschutz möglich. Versichert ist dann ein ganz bestimmtes Auto, egal, ob der Versicherte selbst oder jemand anderes damit fährt. Und als dritte Variante bieten Versicherungen den Familien-Verkehrsrechtschutz an. Versichert sind dann alle Familienmitglieder mit allen Autos.

Wie so häufig steckt bei den Versicherungen der Teufel im Detail. Beim Streit um Bußgelder wegen Parkdelikten zahlen zum Beispiel nur wenige Versicherer. Wem das wichtig ist, der muss darauf achten, dass die Bedingungen einen entsprechenden Versicherungsschutz vorsehen. Die Frage ist immer noch, was mit einer Familienpolice ist, wenn Kinder mit einem eigenen Auto unterwegs sind, aber als noch nicht Berufstätige den Schutz der Familienpolice in Anspruch nehmen wollen. Auch bei dieser nicht seltenen Konstellation zahlen viele Versicherer nicht.

Ebenfalls wichtig ist die Deckungshöhe der Policen. Normalerweise gibt es Unterstützung bis zu einer Summe zwischen 150.000 und 250.000 Euro. Weniger sollte niemand akzeptieren, auch wenn die Gerichtskosten in der Regel kaum diese Summen erreichen dürften. Daneben ist auch die räumliche Geltung ein wichtiges Kriterium: Nach den aktuellen Versicherungsbedingungen gilt der Verkehrsrechtschutz weltweit - Verbraucher sollten darauf achten, dass ein entsprechender Schutz auch in ihren Bedingungen normiert ist.

Verkehrsrechtschutz gehört nicht gerade zu den teuersten Policen, sodass Verbraucher sich den gewünschten Schutz günstig sichern können. Familien erhalten den kompletten Schutz bereits für rund 70 Euro jährlich bei 150 Euro Selbstbeteiligung. Wer nur ein Fahrzeug versichern will, ist schon mit rund 40 Euro im Jahr dabei - und wer sich als Fahrer fremder Fahrzeuge schützen möchte, der zahlt ab 30 Euro Jahresprämie.
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