Rentner im Ausland erhalten Post vom Finanzamt

Von: dapd
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Viele deutsche Rentner im Ausland werden mit Schreiben von deutschen Finanzämtern daran erinnert, dass sie in Deutschland beschränkt steuerpflichtig sind. Foto: dpa

Immer mehr Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben. Das gilt nach einer Mitteilung des Neuen Verbandes der Lohnsteuerhilfevereine auch für Rentner, die im Ausland leben, aber in Deutschland eine Altersversorgung beziehen.

Diese Zahlungen müssen in der Regel in Deutschland versteuert werden. Viele deutsche Rentner im Ausland werden deshalb derzeit mit Schreiben von deutschen Finanzämtern daran erinnert, dass sie in Deutschland beschränkt steuerpflichtig sind. Der steuerpflichtige Rentenanteil wird dabei weitgehend ohne Abzugsmöglichkeiten besteuert.

Bereits bei einer Rente von 500 Euro monatlich kann die Belastung damit mehr als 600 Euro jährlich betragen. Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und das steuerfreie Existenzminimum werden nicht berücksichtigt.

Weil die Daten der deutschen Rentenversicherer der Finanzverwaltung gemeldet wurden, fordert das für die meisten Auslandsrentner zuständige Finanzamt Neubrandenburg die Betroffenen auf, eine Steuererklärung abzugeben.

Wen diese Nachricht nicht erreicht oder wer der Aufforderung nicht nachkommt, wird vom Finanzamt einen sogenannten Schätzbescheid erhalten. Rentner, die nicht wissen, ob und in welchem Umfang sie steuerpflichtig sind, sollten einen Steuerexperten zu Rate ziehen, der auch beim Anfertigen der Steuererklärung helfen kann.

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