Rechtstipp: Psychische Störungen angegeben

Von: dapd
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Köln. Die Antworten bei Gesundheitsfragen in Anträgen für Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung beschäftigen immer wieder die Gerichte.

Dabei müssen Fragen nach Depressionen, Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Nervenzusammenbruch oder anderen psychischen Beschwerden oder Störungen korrekt beantwortet werden.

In einem vor dem Oberlandesgericht Köln verhandelten Fall waren dem Antragsteller zuvor insgesamt 50 Sitzungen bei einem Arzt für Psychotherapie bewilligt worden. Allerdings hatte er dies im Antrag verschwiegen. Dies werteten die Richter als arglistiges Verhalten. In der Folge konnte sich die Versicherung vom Vertrag lösen. (AZ: 20 U 37/10)
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