Private Krankenversicherung: Nicht abwimmeln lassen

Von: dapd
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Henstedt-Ulzburg. Wer bei seiner privaten Krankenversicherung in einen günstigeren Tarif wechseln will, wird oft abgewimmelt.

Das berichtet der Bund der Versicherten. Die Versicherer wollen damit vor allem verhindern, dass gerade alte und kranke Kunden - also schlechte Risiken - in sogenannte junge Tarife gehen.

Der Hintergrund: Wird ein Tarif vom privaten Krankenversicherer nicht mehr beworben oder sogar geschlossen, versichern sich keine jungen Leute mehr darüber. Die Versicherten werden älter und mit größerer Wahrscheinlichkeit auch krank. Der Tarif „vergreist” allmählich und die Kosten steigen.

Durch den Wechsel in einen anderen Tarif lässt sich der Beitrag reduzieren. Dabei legen die Versicherer ihren Kunden aber Steine in den Weg, um die Beiträge in den jungen Tarifen niedrig zu halten. Sind die Leistungen des anderen Tarifes übrigens höher oder umfassender als bisher, darf der Versicherer für die Mehrleistungen einen Risikozuschlag vereinbaren, eine Wartezeit verlangen oder sie ausschließen. Der Versicherungsnehmer kann den Risikozuschlag und die Wartezeit verhindern, indem er die Mehrleistung vom Schutz ausnehmen lässt.

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