Private Altersvorsorge für Frauen besonders wichtig

Von: dpa
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Pflegezeit/ Pflegen
Viele Frauen arbeiten immer noch in Teilzeit oder Minijobs, erziehen ihre Kinder oder pflegen Angehörige. Foto: dpa

Berlin. Für Frauen ist eine private Altersvorsorge besonders wichtig. Denn viele Frauen arbeiten immer noch in Teilzeit oder Minijobs, erziehen ihre Kinder oder pflegen Angehörige. Deshalb reiche ihre gesetzliche Rente später in vielen Fällen nicht aus, um den Lebensstandard zu halten.

Darauf weist anlässlich des Weltfrauentags am 8. März die Initiative Altersvorsorge macht Schule hin, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Von Angeboten speziell für Frauen rät sie aber ab. Diese seien häufig Etikettenschwindel. Sie böten keine besonders günstige Konditionen für Frauen.

Gut eigne sich für viele Frauen dagegen die Riesterrente. Zusätzlich zur staatlichen Zulage von 154 Euro pro Jahr erhalten Anleger für jedes Kind 185 Euro. Wurde ein Kind ab dem Jahr 2008 geboren, schießt der Staat sogar 300 Euro zu.

Ist eine Frau in Elternzeit oder hat einen Minijob, kann sie auch den Mindestbeitrag von jährlich 60 Euro in den Riestervertrag einzahlen. Außerdem müssten die Ersparnisse dabei nicht angetastet werden, wenn der Anleger Hartz IV bezieht. Weitere Tipps sind in der Broschüre „Rentenratgeber für Frauen” des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu finden. Sie kann unter http://dpaq.de/Rentenratgeber heruntergeladen werden.

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