Personaler testen Bewerber schon beim ersten Stühlerücken

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Horhausen. Beim Bewerbungsgespräch kommt es auch auf den richtigen Sitzplatz an. „Der Stuhl sollte immer so stehen, dass man alle Beteiligten im Blickfeld hat”

Steht der Stuhl ungünstig, rät Bewerbungsexpertin Ulrike Blümke aus dem rheinland-pfälzischen Horhausen Bewerbern, höflich zu fragen, ob man ihn umrücken dürfe.

Manche Personaler platzierten den Stuhl gezielt in einem unpassenden Winkel oder zu weit vom Tisch entfernt. „Sie wollen sehen, ob ein Bewerber sich einfach hinsetzt, oder ob er in der Lage ist, Wünsche und Interessen zu artikulieren.” Anhand der Reaktion eines Jobinteressenten würden dann dessen Tatkraft und Selbstbewusstsein eingeschätzt. Wenn möglich sollten konfrontative Anordnungen, bei denen sich Bewerber und Personaler frontal gegenübersitzen, vermieden werden.

Empfehlenswert sei es, über Eck zu sitzen, also im 90-Grad-Winkel zueinander. „Das wirkt weniger förmlich, baut Distanz ab und lässt viele Menschen offener reagieren.” Im Übrigen sollte ein Bewerber sich erst hinsetzen, wenn er dazu aufgefordert wurde.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert