Onlinebanking: TAN-Nummern werden sicherer

Von: Kevin Schwarzinger und Wolfgang Thomas Walter
Letzte Aktualisierung:
Tan-Generator
Jeder zweite Bundesbürger nutzt sogenannte Transaktionsnummern, kurz TANs. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Aachen. iTan, mTan, pushTan - Banken schrauben an der Sicherheit im Onlinebanking. Mit BestSign bietet die Postbank eine digitale Signatur, die auf TANs komplett verzichtet.

Jeder zweite Bundesbürger nutzt sogenannte Transaktionsnummern, kurz TANs. Mit diesen Einmalpasswörtern, die in der Regel aus sechs Ziffern bestehen, erledigt man Bankgeschäfte schnell und bequem von zu Hause aus. Sie dienen zum Freischalten von Überweisungen, Daueraufträgen oder um Lastschriften zurückzurufen.

TANs sind eine Art Unterschrift, die der Bank bestätigt, dass der Kontoinhaber selbst diesen Vorgang auch in Auftrag gegeben hat.

TAN-Listen vor dem Aus

Früher bekamen Kontoinhaber solche TANs von der Bank per Post in Listenform zugesandt. TAN-Listen sind jedoch ein Auslaufmodell. TAN-Nummern werden heute fast nur noch elektronisch übertragen oder erzeugt.

Die mobileTAN gelangt zum Beispiel per SMS auf das eigene Handy, die sogenannte chipTAN wird von einem speziellen Gerät in Kombination mit der eigenen Girokarte erzeugt. Mobile TAN-Verfahren sind deutlich sicherer als die alten TAN-Nummern auf Papier. Zudem ermöglichen sie Bankgeschäfte einfach und bequem von unterwegs aus per Smartphone oder Tablet.

BestSign der Postbank

Die Entwicklung in Sachen Online-Banking und TAN-Nummern geht immer weiter. Ein Beispiel ist das "BestSign" der Postbank. Für dieses Verfahren benötigen Sie Ihre Kontonummer, die Online­-PIN sowie die Finanzassistent-­App der Postbank. Möchten Sie eine Überweisung per Online-­Banking tätigen, sendet die Bank die Daten der Transaktion auf die vorher durch die Postbank freigeschaltete App.

Nachdem Sie die Angaben auf Richtigkeit überprüft haben, geben Sie die Überweisung frei, entweder durch Passworteingabe oder durch Ihren persönlichen Fingerabdruck. "Dieses Verfahren ist so sicher wie die chipTAN, erspart dem Kunden aber die Eingabe der Transaktionsdaten am Gerät", so die Postbank. Alternativ funktioniert dieses Verfahren auch mit einem speziellen USB-­Stick.

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