Neun Tipps zum sicheren Online-Banking

Von: Brigitte Watermann und Peter Weißenberg
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Gefahren beim Online-Banking beunruhigen so manchen Nutzer. Doch wer wichtige Sicherheitstipps beachtet, kann unbesorgt sein.

Geldgeschäfte über das Internet zu tätigen, löst bei manchem Verbraucher Unbehagen aus. Mehr als jeder dritte Internetnutzer (38 Prozent) fühlt sich durch Betrug beim Online-Banking bedroht. Die Gruppe der unter 30-Jährigen ist weniger ängstlich. Aber fast jeder zweite Senior ab 65 Jahren sorgt sich, Opfer von Betrügereien im Internet zu werden. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergeben. Demzufolge geben 30 Prozent der Befragten an, aufgrund von Sicherheitsbedenken, auf Online-Banking zu verzichten.

Mit diesen neun Tipps können Sie Ihr Online-Banking selbst absichern:

1.Software aktualisieren:

Betriebssystem und Virenprogramm sollten stets auf dem aktuellsten Stand sein. Eine persönliche Firewall gehört zum Sicherheitspaket. Um sich vor schädlicher Software effektiv zu schützen, sollten alle Laufwerke des PC regelmäßig überprüft werden.

2.Seien Sie wachsam:

Niemals Anhänge von E-Mails unbekannter Herkunft öffnen, oftmals haben sie bösartige Software im Schlepptau.

3.Transaktionen überprüfen:

Sollten bei der regelmäßigen Prüfung von Konto- bzw. Depotumsätzen Unstimmigkeiten auftreten, sollten Sie umgehend die Bank informieren. Bei Verdacht, dass ein Unbefugter die Zugangspasswörter (z.B. Pins oder Tans) kennt, sollten Sie sofort den Online-Zugang zum Konto sperren.

4.Daten schützen:

Sensible Zugangsdaten, wie Passwörter, Pin und Tans, niemals auf der Festplatte speichern.

5.Auf https:// achten:

Geben Sie Ihre Online-Banking Zugangsdaten nur dann ein, wenn Sie sich auf der gesicherten Seite der Bank befinden und eine verschlüsselte Verbindung besteht. Das lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass die Internetseite der Bank mit https:// beginnt.

6.Sicheres Passwort:

Damit man die Online-Banking Funktion der Bank nutzen kann, muss man sich beim Log-in mit einem Passwort ausweisen. Diese persönliche Identifikation autorisiert den Nutzer für Transaktionen. Ein sicheres Passwort sollte nach Auffassung der Banken mindestens acht Stellen lang sein und aus einer Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen bestehen.

7.Zwielichtige E-Mails:

Die Bank wird Ihnen niemals E-Mails zusenden, in denen Sie aufgefordert werden, Kontodaten, Pin oder Tans anzugeben. Keine seriöse Bank geht so vor.

8.Online-Banking per Smartphone:

Wer über eine Smartphone-App Online-Banking betreibt, ist gut beraten, sich nicht auf das gleiche Endgerät eine SMS zur Transaktionsfreigabe schicken zu lassen. Bei den meisten Banken ist das ohnehin nicht möglich.

9.TAN-Liste nicht fotografieren:

Die Tan-Liste niemals als Foto auf dem Handy speichern. Denn das Handy kann schnell in falsche Hände geraten.

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