Nach einer Bewerbung geduldig bleiben und auch mal nachhaken

Von: ddp
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Köln. Bewerber dürfen durchaus nachhaken, nachdem sie eine schriftliche Bewerbung abgeschickt oder eingereicht haben.

Jürgen Zech, Karriereberater bei der Kölner Coaching-Agentur make-it-better, hat hierfür einige Richtlinien: „Drei Wochen nach Absendung der Bewerbung, telefonisch oder per E-Mail in der Personalabteilung oder beim genannten Ansprechpartner.” Man solle sich konkret auf seine Bewerbung beziehen und freundlich fragen, wie lange das Auswahlverfahren laufe.

Dieses laufe in der Regel nach einem bestimmten Prozedere ab: Die Personalabteilung oder ein zuständiger Mitarbeiter sichtet alle Bewerbungen und sucht in ihnen nach bestimmten Schlüsselqualifikationen. Schnell werden Bewerber aussortiert, „die gar nicht in Frage kommen”. Nach genauerer Begutachtung werden dann etwa sechs bis maximal 15 Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Wenn man zwei Monate lang nichts vom Arbeitgeber gehört habe, sei man „in der Regel aus dem Rennen”, sagt Zech. Bei Initiativbewerbungen allerdings könne sich auch nach neun Monaten noch die Möglichkeit auftun, dass nun eine passende Stelle zu besetzen sei.
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