Mit dem passenden Depot für Kinder sparen

Von: Brigitte Watermann
Letzte Aktualisierung:
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Wertpapiere in Verbindung mit einem guten Depot sind eine gute Chance, für Kinder zu sparen. Foto: dpa

Aachen. Wertpapiere sind eine chancenreiche Möglichkeit, um für Kinder zu sparen. Wichtig ist ein gutes Depot. Bei vielen Filial- und Direktbanken können Eltern problemlos ein Depot für ihr Kind eröffnen. Dazu müssen sie die Geburtsurkunde und die Steueridentifikationsnummer des Sprösslings vorlegen.

Außerdem müssen sich die Eltern mit dem Personalausweis ausweisen und bei Direktbanken das Postident-Verfahren durchlaufen.

Solange das Kind minderjährig ist, haben die Eltern den Kontozugang und die Verfügungsberechtigung. Erst ab dem 18. Geburtstag dürfen Kinder selbst Wertpapiere kaufen und verkaufen.

Kostenlose Depots

Über die Jahre gesehen viel Geld sparen lässt sich mit einem kostenlosen Depot. Manche Direktbanken bieten uneingeschränkt kostenlose Depots, andere knüpfen die Gebührenfreiheit an Bedingungen. Sie fordern beispielsweise ein bestimmtes Depotvolumen oder dass für das Kind ein Wertpapiersparplan besteht.

Da sich Wertpapiersparpläne gut zum Sparen für Kinder eignen, sollte diese Anforderung allerdings problemlos zu erfüllen sein.

Ohne Bedingungen kostenlos sind beispielsweise das DAB Junior Depot bei der DAB Bank, das Direkt Junior Depot bei der ING-Diba sowie Depots bei der DKB, Flatex, Maxblue, S-Broker, Onvista Bank, Targobank und 1822 direkt.

Das Junior Depot von Comdirect ist im ersten Halbjahr kostenlos. Dabei bleibt es, wenn Eltern mindestens zwei Trades pro Quartal tätigen oder wenn ein Wertpapiersparplan besteht. Ansonsten fallen monatlich 1,95 Euro an. Aktuell gibt es zudem bei Depoteröffnung 30 Euro Gutschrift.

Das Depot der Netbank ist kostenlos ab dem zehnten Trade oder wenn ein Netbank-Girokonto mit Gehaltseingang besteht. Andernfalls verlangt die Direktbank 11,90 Euro pro Jahr.

Bei der VW Bank fallen keine Kosten für das Depot an, wenn mindestens zwei Trades im Jahr getätigt werden, ein Girokonto besteht oder das Depotvolumen mindestens 10.000 Euro beträgt. 50.000 Euro muss das Depotvolumen bei der Postbank betragen, damit keine Kosten anfallen.

Keine risikoreichen Anlagen

Eltern dürfen das Geld ihrer Kinder nicht zu risikoreich anlegen. Das bedeutet in der Regel, dass Banken beispielsweise Termingeschäfte und Optionsscheine nicht zulassen. S-Broker erlaubt beispielsweise auch keine Auslandsgeschäfte, kein Intraday-Trading, keine CFDs, Kontoüberziehungen und Effektenkredite.

Bei der Netbank sind nur Wertpapiere der ersten Risikoklasse erlaubt -; Aktien und Aktienfonds gehören nicht dazu. Bei anderen Banken sind die Regelungen hingegen weniger strikt. Eltern sollten vor Depoteröffnung nachfragen, welche Trades die Bank erlaubt.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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