Mit behindertem Partner in Urlaub: Reisekosten beschäftigen Gericht

Letzte Aktualisierung:

München. Wenn Behinderte auf Reisen gehen, sind unter bestimmten Umständen die Kosten für eine Begleitperson als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar.

Allerdings lehnen Finanzämter und Finanzgericht dies ab in der Regel ab, wenn es dabei um den Ehepartner handelt. Denn die fahren nach Ansicht der Richter üblicherweise ohnehin gemeinsam in den Urlaub. Damit fallen also gar keine zusätzlichen Kosten durch die Behinderung an.

Nachdem zuletzt das Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern (AZ: 3 K 160/07) so entschieden hat, muss sich jetzt der Bundesfinanzhof (AZ: VI R 10/09) in der Revision mit dem Fall befassen. Betroffene können bei einem ähnlichen Sachverhalt jetzt eine Aussetzung des Verfahrens unter Hinweis auf die Revision beantragen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert