LED-Umrüstung von Rücklichtern ist nicht empfehlenswert

Von: ddp
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Berlin. Vor einer Umrüstung von Rück- und Bremslichtlampen mit Leuchtdioden (LED) warnt die Stiftung Warentest.

Da diese LED-Lampen meist kein Prüfzeichen trügen, sei die Bauartgenehmigung nicht nachgewiesen, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Verbrauchermagazins „test” (3/2009). Teile ohne solchen Nachweis dürften aber laut Straßenverkehrszulassungsordnung in Kfz nicht verbaut werden.

Falle so ein unerlaubtes Bauteil bei einer Hauptuntersuchung auf, verlange der Prüfer eine Umrüstung, heißt es weiter. Bei einer Polizeikontrolle setze es zusätzlich ein Bußgeld. Richtig teuer könne es zudem bei einem Auffahrunfall werden, wenn die Versicherung die nicht genehmigte Lampe als Unfallursache ausmache und die Regulierung des Schadens verweigere.

Das alles wiege schwerer als der Preis. LED-Lampen kosteten im Zubehörhandel zwischen 20 und 25 Euro und müssten am Auto stets paarweise ersetzt werden, weil sie sich von den konventionellen Glühfadenlampen durch Helligkeit und Lichtfarbe unterschieden, erläutern die Verbraucherschützer.
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