Stuttgart - Kosten für Unfall und Bahnticket von der Steuer absetzen

Kosten für Unfall und Bahnticket von der Steuer absetzen

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Stuttgart. Nachdem das Gesetz zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale rückwirkend ab 2007 in Kraft getreten ist, lassen sich jetzt wieder Unfallkosten sowie Fahrkarten für Bus und Bahn zusätzlich zum Kilometergeld bei der Steuer absetzen.

Die Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem aus Stuttgart weist darauf hin, dass Berufspendler nun dem Finanzamt ihre Belege nachreichen sollten.

Per Gesetz ist es ab 2007 nämlich wieder erlaubt, die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr abzusetzen, sofern der Fahrkartenpreis über der Pauschale liegt. Das können insbesondere Pendler in Ballungsgebieten nutzen, wenn etwa das Kurzstreckenticket über den 30 Cent der Entfernungspauschale pro Kilometer liegt.

Hinzu kommt die Möglichkeit, Unfallkosten zusätzlich zur Pauschale absetzen zu können. Die Unfallkosten zählen als außergewöhnliche Aufwendungen zusätzlich zur Entfernungspauschale. Die derzeitige Regelung wird aufgehoben, wonach der Unfall durch das Kilometergeld abgegolten ist.

Machen Arbeitnehmer mit ihrem Pkw einen Unfall auf einer beruflichen Fahrt und holen sich wegen Glatteis oder der dunklen Jahreszeit ein paar Beulen oder sogar ein größerer Schaden, können sie also zusätzliche Werbungskosten geltend machen.

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