Kammerjäger langen bei Wespeneinsatz kräftig zu

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Ein Stich von einer Wespe: Für Allergiker kann er gefährlich werden. Die Folgen reichen von starken Schwellungen über Atemnot bis zu Kreislaufproblemen und einem anaphylaktischen Schock.

Düsseldorf. Wer in diesen Tagen wegen eines Wespennestes einen Kammerjäger rufen muss, sollte dringend den Preis vergleichen. Dazu hat die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale in Düsseldorf am Mittwoch geraten.

Bei einer Stichprobe unter zwölf Wespenbekämpfern an Rhein und Ruhr ergab sich eine enorme Preisspanne von 59,50 Euro für den billigsten Anbieter im Ruhrgebiet. Im Rheinland verlangten die Kammerjäger bis zu 144,80 Euro für die gleiche Leistung.

Wer mehrere Nester entfernen lassen muss, kann auf einen erheblichen Mengenrabatt hoffen. Nur auf besondere Anfrage boten die Kammerjäger die Umsiedlung der Tiere an. Kosten dafür: 180 bis 250 Euro.

Von acht heimischen Wespenarten dürften nur zwei ohne Genehmigung entfernt werden. Bei allen anderen Wespen- und Hornissenarten müsse eine Erlaubnis bei der Naturschutzbehörde eingeholt werden.

Gute Nachricht für Mieter: Die Kosten der Beseitigung muss der Vermieter tragen. „Der darf die Kosten auch nicht auf die Nebenkosten umlegen”, sagt Dietmar Wall, Jurist beim Deutschen Mieterbund in Berlin.
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