Invaliditätszusatzversicherung zahlt auch bei neuem Job

Von: dapd
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Karlsruhe. Invaliditätszusatzversicherungen schützen die Versicherten davor, krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr arbeiten zu können, wenn eine Invalidität festgestellt wird.

Vereinbart wird im Vertrag in aller Regel, dass die Versicherung nicht zahlen muss, wenn eine zumutbare Vergleichstätigkeit ausgeübt wird.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte es mit einem Fall zu tun, in dem ein Außendienstmitarbeiter nach entsprechender Umschulung auf einen reinen Bürojob gewechselt war. Der neue Job hatte dabei mit dem alten wenig zu tun, er setzte weder vergleichbare Fähigkeiten noch eine entsprechende Ausbildung voraus. Damit sei eine Verweisung nicht möglich, so das Gericht.

Etwas anderes gilt auch deshalb nicht, weil im neuen Beruf deutlich mehr verdient wird als vorher. Auch in diesem Fall wird die Invaliditätsrente ausgezahlt. (Aktenzeichen: OLG Karlsruhe 12 U 45/11)
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