Invalidität immer auch privat absichern

Von: ddp
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Kassel. Wer seinen Invaliditätsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung überlässt, wird in aller Regel selbst im beruflichen Umfeld schlecht versichert sein. So unterbrechen selbst unfreiwillige Stopps auf der Fahrt zur Arbeit den Schutz, wie ein Urteil des Bundessozialgerichts (AZ: B 2 U 26/07 R) zeigt.

In dem Fall hatte ein Mann einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit und hielt an, um mit dem Unfallgegner zu sprechen. Dabei fuhr ein dritter Wagen auf die Autos der beiden Unfallgegner auf und verletzte den später klagenden Mann schwer. Die zuständige Berufsgenossenschaft verweigerte die Leistung für den zweiten Unfall, weil sie keinen Wegeunfall erkennen konnte.

Die Bundessozialrichter sahen das ebenso: Das Anhalten und Aussteigen nach dem Unfall führte dazu, dass der Mann den Arbeitsweg verlassen habe und damit lag keine versicherte Tätigkeit mehr vor. Das Urteil zeigt Experten zufolge, wie wichtig es ist, dass Invalidität und damit auch die Folgen schwerer Unfälle privat mit einer Berufsunfähigkeits- oder mit einer privaten Unfallversicherung abgedeckt werden.
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