Heim muss nicht sein

Von: Annette Jäger
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wer sich rechtzeitig um Alternativen kümmert, kann, auch wenn er Hilfe im Haushalt benötigt, seinen Lebensabend zu Hause verbringen.

Lieber daheim, statt im Heim

Die meisten Menschen wünschen sich, ihr ganzes Leben im eigenen Zuhause zu verbringen. Leider ist das in manchen Wohnungen schlicht nicht möglich. Entweder die Wohnung ist nicht zentral gelegen, befindet sich in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug oder ist nicht barrierefrei.

Doch davon sollte man sich nicht gleich entmutigen lassen. Sind es lediglich kleinere Umbaumaßnahmen und Hilfsmittel, die benötigt werden - Rampen statt Schwellen, Haltegriffe im Bad, ein Pflegebett, ein Telefon mit großen Tasten, Zeitschaltuhren für Beleuchtung etc. - kann ein Umbau der Wohnung in Frage kommen.

Kassen bieten Zuschüsse an

Sowohl Kranken- als auch die Pflegekassen gewähren Zuschüsse für Umbaumaßnahmen. Kommt die Krankenkasse als Kostenträger in Frage, muss der behandelnde Arzt die nötigen Hilfsmittel (beispielsweise einen Badewannenlift) verordnen. Die Pflegekasse gewährt Zuschüsse zu den sogenannten Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen. Pro Maßnahme gibt es maximal 4000 Euro Zuschuss pro Umbau.

Alle nötigen baulichen Veränderungen in der Wohnung, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) festlegt, gelten zusammen als eine Maßnahme. Auch viele Städte und Kommunen gewähren unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel. Interessierte können sich bei ihrer Kommune oder in den örtlichen Wohnberatungsstellen erkundigen.

Als Finanzierungshilfe kommen landesweite oder kommunale Förderprogramme in Frage, Leistungen des Sozialhilfeträgers (Sozialamt), Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz (für Kriegsbeschädigte und deren Angehörige) oder auch Stiftungsmittel.

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