Berlin - Gutes tun und Steuern sparen

Gutes tun und Steuern sparen

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
Geld
Wer mit Spenden Gutes tut, kann gleichzeitig auch Steuern sparen. Foto: dpa

Berlin. Wer mit Spenden Gutes tut, kann gleichzeitig auch Steuern sparen. Darauf weist der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hin. Abzugsfähig sind demnach Zuwendungen bis zu 20 Prozent des sogenannten Gesamtbetrags der Einkünfte. Wer mehr noch mehr zahlt, kann den nicht abzugsfähigen Betrag in den folgenden Jahren steuersparend ansetzen.

Spenden und Mitgliedsbeiträge an Parteien mindern die zu zahlende Einkommensteuer sogar unmittelbar zu 50 Prozent. Das gilt für Beträge bis zu 825 Euro bei Einzelpersonen und bei zusammenveranlagten Ehegatten bis zu 1.650 Euro pro Jahr.

Das Finanzamt verlangt dafür allerdings eine Zuwendungsbestätigung des Empfängers nach amtlichem Muster. In Ausnahmefällen begnügt sich der Fiskus jedoch schon mit einem Bareinzahlungsbeleg oder einer Buchungsbestätigung. Eine solche Ausnahme sind etwa Spenden in Katastrophenfällen, wenn die Zahlung auf ein spezielles Sonderkonto innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfolgt.

Bei Zuwendungen bis einschließlich 200 Euro an juristische Personen des öffentlichen Rechts reicht ebenfalls nur ein Kontoauszug oder eine Kopie aus dem Online-Banking. Begünstigt sind damit etwa Spenden an kommunale Krankenhäuser oder Universitäten. Beim vereinfachten Nachweis müssen sich Name und Kontonummer des Spenders und Empfängers, der Betrag und der Buchungstag aus dem Beleg ergeben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert