Gratis-Extras von der Kasse

Von: Anja Lang
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Fehltage aufgrund von Burnout steigen enorm an. Welche Krankenkassen bieten kostenlose Behandlungen gegen Burnout?

Wer im Beruf oder im Privatleben permanent unter Strom steht, kann davon krank werden. Er brennt förmlich aus, ist also von Burnout betroffen. Personen sind dann sowohl seelisch als auch körperlich erschöpft. Sehr oft trifft es engagierte Persönlichkeiten, die in ihrem Beruf stark eingebunden sind und immer wieder die Gradwanderung zwischen Beruf und Privatem hinbekommen sollen. Nicht selten leidet darunter die Gesundheit. Alleine in den vergangenen sieben Jahren sind die Krankheitstage, die auf Burnout zurückzuführen sind, um das 20-fache gestiegen, heißt es in einer Studie des BKK-Bundesverbandes.

Warnsignale erkennen

In aller Regel kommt Burnout nicht aus dem heiteren Himmel. Bis ein Patient an seine Grenzen stößt, können Monate oder Jahre ins Land ziehen. Erste Anzeichen sollten daher ernst genommen werden. Typische Indizien sind andauernde Phasen von Arbeitssucht, persönliche Bedürfnisse hinten anzustellen oder soziale Kontakte zu vernachlässigen. Aber auch Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit können Hinweise auf ein beginnendes Burnout-Syndrom sein.

Hilfestellung der Krankenkasse

Zeitiges Gegensteuern kann ein Burnout verhindern. Zahlreiche Krankenkasse bieten Präventionskurse, in denen erprobte Verfahren zur Entspannung Anwendung finden. Außerdem werden Teilnehmer im Stressmanagement geschult, um im Alltag besser mit Belastungen umgehen zu können. Kasseneigene Kurse sind meist gratis. Aber auch Kurse externer Anbieter werden von vielen Kassen mit bis zu 80 Prozent bezuschusst. Zuschüsse erhalten Patienten aber nur, wenn die Kurse vorgegebenen Qualitätskriterien genüge leisten. Außerdem müssen sie den Kurs zu mindestens 80 Prozent besucht haben.

Extras bei Burnout

Im Kampf gegen Burnout bieten einige Krankenkassen sogar weitere Extras. Bei der BIG direkt Gesundheit können Mitglieder sieben Tage in einer speziellen Burnout-Klinik verbringen. Wieder andere Kassen bieten Präventionskurse online an -; darunter die Heimat BKK oder die TKK. Solche Kurse lassen sich leichter in den Arbeitsalltag integrieren. Die Techniker Krankenkasse ermöglicht ihren Versicherten, an einem fünftägigen Seminar am Institut für Burnout-Prävention in Hamburg teilzunehmen. Statt regulär 1.000 Euro wird für TK-Versicherte dann nur noch eine Eigenbeteiligung von 200 Euro für den Intensivkurs fällig.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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