Berlin - Geringe Steuernachforderungen sind nicht rechtens

Geringe Steuernachforderungen sind nicht rechtens

Letzte Aktualisierung:
Euro / Geld / Scheine / Münzen 2
Geringe Steuernachforderungen sind nicht rechtens: Neu festgesetzt wird die Einkommenssteuer erst bei Beträgen von zehn Euro. Foto: dpa

Berlin. Geringe Steuernachforderungen sind nicht rechtens. Erst bei Beträgen von zehn Euro und mehr dürfe die Einkommensteuer neu festgesetzt werden, erklärt der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) in Berlin.

Das sei in der Kleinbetragsverordnung so geregelt. Steuerzahler sollten daher Einspruch einlegen, wenn das Finanzamt im Steuerbescheid weniger als zehn Euro fordert.

Hintergrund ist die derzeit laufende Prüfung der Steuerbescheide von Rentnern. Verglichen werden die angegebenen Renten und die Kontrollmitteilungen der Rentenkassen. Nicht selten kommt es laut NVL dabei zu Abweichungen. Eine Änderung des Steuerbescheides sei jedoch nur berechtigt, wenn Kosten und Nutzen des Verwaltungsaufwandes in einer vernünftigen Relation stehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert