Geld unterm Tannenbaum?

Von: Thomas Brummer
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Weihnachtsgeld Weihnachten Geld Geschenkpaket Geldscheine Symbol Symbolbild: dpa/Jens Kalaene
Manche Kinder wünschen sich am liebsten Geld, zum Beispiel um sich neue Klamotten oder neue Computertechnik zu kaufen. Foto: dpa

Aachen. Sind Geldgeschenke seelenlos? Zugegeben: Ein Papierschein im Briefumschlag ist nicht sehr einfallsreich. Doch es gibt auch sinnvolle Finanzspritzen für den Nachwuchs.

Manche Kinder wünschen sich am liebsten Geld, zum Beispiel um sich neue Klamotten oder neue Computertechnik zu kaufen. Doch Geld als Weihnachtsgeschenk ist nicht besonders sexy. Aber was ist die Alternative, zumal Sparbuch & Co. keine nennenswerten Zinsen mehr abwerfen.

Mit Sparplan zum kleinen Vermögen

Wer seinen Kindern einen finanziellen Grundstock schaffen möchte, dem bieten sich Sparpläne an. Wie funktionieren diese? Ganz einfach, Sie richten bei der Bank einen Dauerauftrag ein und legen einen Geldbetrag fest, den Sie regelmäßig auf den Banksparplan überweisen möchten.

Dieses Geld fließt dann automatisch in den Sparplan. Variabel verzinste Banksparpläne bieten im Augeblick zwar nur geringe Zinsen. Sollte das Zinsniveau aber steigen, klettern auch die Renditen dieser Banksparpläne. Festverzinste Banksparpläne garantieren bis zu zwei Prozent Zinsen.

Schwung in den Vermögensaufbau bringen aktienorientierte Sparpläne. Hier unterliegt man zwar größeren Schwankungen, aber auf lange Sicht zahlt sich das meist aus: Sah man den Stand des deutschen Leitindex Dax noch Ende 1987 bei 1000 Zählern, notiert er heute bei rund 10.600 Punkten. An dieser Entwicklung können private Anleger mit einem sogenannten Dax-ETF teilhaben. ETF verursachen nur geringe Gebühren und sind aufgrund ihrer großen Risikostreuung weniger riskant. Fragen Sie doch einfach bei Ihrer Bank nach.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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