Geheimnis Forex Trading: Was sich dahinter wirklich verbirgt

Von: vo
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Berlin. Das Vokabular der Finanzwelt ist unergründlich. So oder so ähnlich dürften viele Bürger denken, wenn auf einschlägigen Nachrichtensendern oder im Börsenfernsehen die Rede von Forex Trading oder CFD Handel ist.

Im Grunde genommen steckt insbesondere hinter der zugegeben etwas sperrigen Begrifflichkeit des Forex Handels aber etwas, das auch Sie höchstwahrscheinlich schon einmal getan haben, ohne es zu wissen.

Handel auf dem größten Finanzmarkt der Welt

Wenn in feine Anzüge gehüllte und Krawatten tragende Herren in Nadelstreifen mit anglizistischen Fachtermini um sich werfen, ist es nicht leicht zu verstehen, worum es überhaupt geht. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich beim Begriff Forex um eine englische Abkürzung für Foreign Exchange handelt.

Und Foreign Exchange meint prinzipiell nichts weiter als den Handel mit Devisen, also verschiedenen Währungen. Anleger handeln dabei auf dem globalen Währungsmarkt und sammeln dabei mit Hilfe von Brokern wie IG Markets, LYNX oder ActivTrades Erfahrungen auf dem liquidesten und voluminösesten Markt der Finanzwelt.

Deutlich werden Status und Bedeutung des Forex Handels anhand einer einzigen Zahl, die das tägliche Handelsvolumen auf den Devisenmärkten beschreibt, eine Zahl mit zwölf Nullen. 5,3 Billionen US-Dollar Umsatz, und das täglich. Das entspricht immerhin 220 Milliarden US-Dollar, die stündlich in Form von Devisen gehandelt werden.

Forex Handel gehört schon lange zum Alltag

Im Fokus des Forex Tradings steht der Handel mit internationalen Währungspaaren wie Euro/US-Dollar, US-Dollar/GBP oder Yen/Euro. Wenn Sie also vor der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung schon einmal ihren Urlaub außerhalb der Eurozone verbracht haben, haben Sie durch den Umtausch von Euros in die entsprechende Landeswährung bereits selbst Devisenhandel und damit streng genommen auch Forex Trading betrieben.

Im Unterschied zum Geldwechseln am Bankschalter findet das Forex Trading über spezielle Handelsplattformen, die sogenannten Forex Broker statt. Diese Broker sind über staatliche Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörden wie die deutsche BaFin oder die britische FCA reguliert und ermöglichen den sekundenschnellen Handel mit zahlreichen Währungspaaren.

Das Prinzip des Forex Tradings

Der Charakter des Forex Tradings besteht darin, auf die Kursentwicklung einer bestimmten Währung gegenüber einer anderen Währung zu spekulieren. Erwartet beispielsweise in Trader aus Deutschland einen Kursanstieg des Euros im Verhältnis zum britischen Pfund, investiert dieser einen Teil seines Kapitals in britische Pfund und wartet die Kursentwicklung ab.

Steigt der Kurs wie erwartet, und schließt der Trader die Position im richtigen Moment, streicht er einen Gewinn durch den Rücktausch in Euro ein. Sinkt der Kurs hingegen, erleidet der Trader einen Verlust. Typischerweise spekulieren Forex Trader dabei auf kleinste Änderungen des Kurses, die sich in der Regel im Bereich der dritten oder vierten Nachkommastelle abspielen.

Lohnen tut sich dies dennoch, denn der Einsatz von sogenannten Hebeln reduziert die Menge des Kapitals, das für den Handel großer Devisenvolumen benötigt wird. Mit einem beispielhaften Hebel von 200:1 können Anleger beispielsweise mit nur 100 Euro Einsatz 20.000 Euro am Markt bewegen.

Große Haie - kleine Fische

Das Forex Trading wird dabei nicht über die Börse, sondern dezentral und beinahe rund um die Uhr über unzählige Broker im Rahmen des sogenannten Over the Counter Verfahrens (OTC) abgewickelt. Allerdings spielen private Trader und Kleinanleger im Forex Handel nur eine untergeordnete Rolle, denn dort sind vor allem die Big Player zu Hause - namentlich die Investmentgesellschaften, Banken und Notenbanken dieser Welt. Unter dem Strich ist der Forex Handel dennoch auch für Privatanleger durchaus spannen, aber vor allem eines - höchst spekulativ.

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