Frauen brauchen keine speziellen Altersvorsorge-Produkte

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Berlin. Spezielle Altersvorsorge-Produkte für Frauen sind Experten zufolge überflüssig. Es gebe ausreichend Angebote, die flexibel sind und sich auf typisch weibliche Lebensläufe abstimmen lassen, erläutert die unabhängige Initiative Altersvorsorge macht Schule in Berlin.

Besonders sinnvoll für Frauen seien die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge. Denn nach wie vor erwerben viele Frauen aufgrund von Kinder- und Jobpausen sowie Teilzeitarbeit niedrigere Rentenansprüche als Männer. Sie sollten daher zusätzlich selbst vorsorgen, um sich vor eventueller Altersarmut zu schützen.

Bei der Riester-Rente gibt es neben den jährlichen staatlichen Zulagen von 154 Euro außerdem Kinderzulagen in Höhe von 185 Euro pro Kind. Für Kinder, die nach dem 1. Januar 2008 zur Welt kamen, sind es sogar je 300 Euro, erläutert die Initiative, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird.

Nicht-erwerbstätige Frauen können über ihren sozialversicherungspflichtigen Ehemann „huckepack riestern” und dann mit einem eigenen Vertrag alle Zulagen bekommen. Außerdem haben seit 2002 alle Beschäftigten Recht auf die sogenannte Entgeltumwandlung. Dabei können sie einen Teil ihres Gehalts sozialabgabenfrei in einer betrieblichen Altersvorsorge anlegen. Frauen sollten sich daher nicht scheuen, ihren Chef darauf anzusprechen.
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