Fonds ohne Ausgabeaufschlag bei der ING-Diba

Von: Max Geißler
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ING DiBa
Die ING DiBa ist eine der wenigen Banken, die Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Foto: Salome Kegler/dpa

Aachen. Nur wenige Banken bieten Fonds ohne Ausgabeaufschlag an. Die ING-Diba stellt hierbei die Ausnahme und gewährt Anlegern eine ganzes Sortiment an Fonds ohne Gebühren.

Bei der ING-Diba gibt es 5000 Fonds für lau

Die ING-Diba hat seit kurzem sämtliche Ausgabeaufschläge und Orderkosten ihrer Fonds gestrichen. Just können Sie rund 5.000 Fonds und ETFs im Direkthandel kostenlos erwerben. Ab 500 Euro Einmalanlage tritt der Wertpapierhändler in Aktion. Das zeitlich unbefristete Angebot der ING-Diba stellt ein Novum in der deutschen Bankengeschichte dar. "Anleger erhalten zum ersten Mal die Gelegenheit, die gesamte Bandbreite aktiv gemanagter Fonds komplett ohne Gebühren zu kaufen", erklärt ING-Diba-Vorstand Martin Krebs.

Darüber hinaus stellt die Partnerbörse Tradegate ETFs zum Nulltarif bereit. Die börsengehandelten Indexfonds sind für Privatanleger interessant, die langfristig investieren möchten, da keine Bestandsprovisionen an den Renditen nagen. Auch die jährlichen Verwaltungsgebühren liegen um bis zu zwei Prozentpunkte niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds.

Tipp:

Neben den kostenlosen Fonds überzeugt auch das Wertpapierdepot der Frankfurter Direktbank. Für ING-Diba-Kunden ist die Depotführung kostenlos. Außerdem profitieren Sie von zahlreichen kostenlosen Serviceleistungen rund um Ihr Wertpapierdepot.

Überschaubares Angebot an kostenlosen Fonds

Neben der ING-Diba bieten auch andere Direktbanken kostenfreie Fonds -; wenn auch längst nicht so zahlreich -; an. Für erfahrene Anleger hält Comdirect sogenannte Top-Preis-Fonds bereit. Dabei handelt es sich um 20 aktiv gemanagte Fonds verschiedener Assetklassen und Märkte, die dauerhaft ohne Ausgabeaufschlag zu haben sind. Alle Fonds besitzen gute bis sehr gute Bewertungen. Darüber hinaus umfasst das neue Angebot 75 ausgewählte Top-Preis-ETFs, die Sie zu Vorzugskonditionen oder ganz ohne Ordergebühr erwerben können.

Mit den Top-Preis-Fonds haben Sie die Möglichkeit, Ihr Portfolio selbst zusammenstellen. Unkompliziert geht das über die Online-Anwendung "Bessere Geldanlage", die auf Grundlage von Anlagedauer, Anlagevolumen und Risikoprofil konkrete Fondsempfehlungen ausspricht. Positiv: Alle Fonds und ETFs sind sowohl als Einmalanlage als auch im Sparplan ab einer monatlichen Rate von 25 Euro erhältlich.

Fündig werden Sie auch bei Consorsbank und DAB Bank. Die Consorsbank bietet zehn sogenannte Fondsstars zum Nulltarif, die Münchner DAB Bank stellt regelmäßig 40 gebührenfreie Star-Partner-Fonds ins Schaufenster. Darüber hinaus winken Rabatte auf den Ausgabeaufschlag bei zahlreichen aktiv gemanagten Fonds.

Sparkassenkunden müssen Umwege gehen

Sparkassenkunden müssen einen beschwerlicheren Weg beschreiten, um an Fonds ohne Kaufgebühren zu gelangen. Wenn Sie beispielsweise in einer Filiale einer beliebigen Sparkasse einen Fonds ordern möchten, zahlen Sie üblicherweise Ausgabeaufschläge bzw. Ordergebühren. Das liegt an der integrierten Anlageberatung und Fonds zum Nulltarif wird wohl kaum ein Berater anbieten. Kostet ein Aktienfonds 5,5 Prozent Ausgabeaufschlag, zahlen Sparkassenkunden bei einem Anteilskauf über 8000 Euro immerhin 440 Euro Gebühr.

Für erfahrene Börsianer, die keine Beratung brauchen, bieten die Sparkassen das sogenannte Direkt-Brokerage an. Dabei können Anleger online oder per Telefon Fonds der Sparkassentochter Deka Bank oder ihrer Partner zum vergünstigtem Ausgabeaufschlag erwerben. Beim Fondskauf über die Börse sind die Ordergebühren um knapp 50 Prozent reduziert.

Commerzbank

In den Bankfilialen der Commerzbank werden nur gebührenpflichtige Investmentfonds angeboten. Beim Kauf von ETFs fallen handelsübliche Provisionen und Börsenspesen an. Zudem kostet das Klassikdepot bis 75.000 Euro Depotguthaben 0,195 Prozent Gebühr pro Jahr. Hat Ihr Depot einen Wert von 50.000 Euro, zahlen Sie also fast 100 Euro Depotgebühr. Kostengünstiger ist -; ähnlich wie bei den Sparkassen -; das Direktdepot. Hier gibt es zwar keine Beratung, dafür handelt man via Internet Investmentfonds zum halben Ausgabeaufschlag und Aktien um 75 Prozent billiger. Das Depot ist kostenlos, wenn mindestens eine Transaktion pro Quartal stattfindet.

 

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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