Festgeld-Zins sinkt: Nicht besser als Tagesgeld

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Frankfurt/Main. Die Zinsen für Tages- und Festgeld sind weiter niedrig.

Für ein dreimonatiges Festgeld ging die Zinskurve in den vergangenen Tagen weiter nach unten. Nach Angaben der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt beträgt der Durchschnitt aktuell 1,66 Prozent - in der Woche zuvor waren es noch 1,72 Prozent. Für ein 12-monatiges Festgeld gibt es derzeit im Schnitt 2,04 Prozent, für Tagesgeld 1,88 Prozent.

Somit seien die Konditionen für Festgeld derzeit ungewöhnlicherweise nicht besser als für Tagesgeld. „Mit Festgeld habe ich allerdings die Sicherheit, dass der Zins über Monate konstant auf dem vereinbarten Niveau bleibt”, sagte FMH-Chef Max Herbst. Für diesen Donnerstag (7. Mai) wird eine Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank erwartet. Experten gehen davon aus, dass der Leitzins weiter vermindert wird, voraussichtlich auf 1,0 Prozent.

„Das wird die Zinsen für Tages- und Festgeld weiter nach unten drücken”, sagte Herbst. „Da gibt es gar kein Vertun.” Die derzeitigen Top-Anbieter beim Tagesgeld seien holländische Banken. Bis zur dortigen Einlagensicherungsgrenze von 100.000 Euro sei das Geld dort sicher - und diese Banken hätten auch in den vergangenen Jahren zu den Top-Anbietern gehört.

Wer nicht ständig auf der Suche nach den besten Konditionen das Konto wechseln will, fahre also unter Umständen nicht schlecht mit diesen Anbietern.
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